Unser Vorstand

1. Vorstand: Michael Noli

2. Vorständin: Sandra Freiberger

Schatzmeister: Christian Reimer

Beisitzerin: Johanne Heemsoth

Beisitzerin: Sefanie Kunzlmann

Beisitzerin: Nicole Noli

Beisitzer: Werner Freiberger

Was macht der Verein?

Wir setzen uns dafür ein, dass in Dorfen eine Montessorischule gegründet werden kann, in der Kinder mit Freude lernen können und in der ihre individuellen Fähigkeiten gefördert werden. Wir finden es wichtig, eine Alternative zu den staatlichen Schulen anbieten zu können.

Warum wir Mitglieder sind

Ich wünsche mir eine Schule...

Ich wünsche mir eine Schule in der Kinder ihre Neugierde behalten. Sich mündig ihres Verstandes bedienen und spüren können, dass Lernen eine positive Beschäftigung mit einem Thema bedeutet und wahre Erkenntnis schafft. Ich wünsche mir eine Schule, an der Lehrer und Kinder eigenverantwortlich und situationsorientiert arbeiten. Ich wünsche mir eine Schule die Sinn stiftet. Sowohl für Schüler als auch für Lehrer. 

Ich wünsche mir eine Schule, an der nicht das etablierte System den Ton angibt, sondern jeder seinen eigenen Takt finden darf. Hier ist es in Ordnung für manches länger zu brauchen und anderes wiederum im Vorbeigehen zu begreifen. Ein Ort an dem ein moderner Umgang mit Wissen gepflegt wird, wo Auswendiglernen und Abfragen gegen Verstehen und Verinnerlichen getauscht werden. Eine Schule, die vom Austausch lebt, vom offenen Gespräch, vom Fragen stellen und Antworten suchen. Ich wünsche mir eine Schule, die Begeisterung und Freude entfacht und die Lust am lebenslangen Lernen fördert. Eine Schule der Chancengleichheit. 

Ich wünsche mir eine angstfreie Schule, die Kindern am Morgen kein Bauchweh macht, und wenn doch einmal, dann nur vom gemeinsamen Lachen. 

Ich wünsche mir eine Schule….

Dieser Traum soll Wirklichkeit werden, darum unterstütze ich dieses Projekt!  / Johanne Heemsoth

Ich war als Kind auf unterschiedlichen Schulen im In- und Ausland. Auch im fortgeschrittenen Alter bleiben meine Erinnerungen an diese Zeit eher druckbelastet. Freude und Lust auf die Schule hat sich bei mir nie wirklich eingestellt. Dieser Trend hat sich auch bei meinen Kindern in unterschiedlichen Bundesländern fortgesetzt. Trotz dieser negativen inneren Bilder bin ich beruflich in der Erwachsenenbildung gelandet. Mein Beruf als Berater und Betriebspädagoge mit jahrzehntelanger Erfahrung hat mir gezeigt, dass Lernen ohne emotionale Beteiligung nicht nachhaltig funktioniert. Die mittlerweile sehr weit fortgeschrittene Neurobiologie hat dies auch wissenschaftlich bestätigt. Deshalb wünsche ich mir für meine Enkelkinder und Nachkommen ein Lernumfeld mit viel Spaß und Freude, wo sie durch das Erleben und Ausprobieren mit allen Sinnen auch intrinsisch motiviert werden. So können sie dann entsprechend ihrer Neigungen und Begabungen gefördert werden. / Manfred Bühler

Ich bin Realschullehrerin und beobachte seit vielen Jahren, dass Schüler dann am besten lernen, wenn sie intrinsisch motiviert sind und wenn sie eine Wahlfreiheit haben und sich Themen zuwenden können, die sie wirklich interessieren. Im staatlichen Schulsystem revoltieren viele Jugendliche dagegen, dass sie in großen Klassen Aufgaben oft im Gleichschritt mit anderen erledigen sollen und nicht in ihrem eigenen Tempo/ nach ihren eigenen Vorstellungen arbeiten können. Ich wünsche mir eine Schule, in der man sich richtig wohlfühlen kann und in der junge Menschen viel Freude am Lernen haben. Es soll ein Ort sein, an dem ein großer Respekt gegenüber den Fähigkeiten und Begabungen jedes Einzelnen herrscht und an dem junge Menschen angstfrei und mit Begeisterung lernen können. Bei meinem eigenen Sohn kann ich sehen, wie er durch die Arbeitsweise an der Montessorischule aufblüht und wie sein Selbstbewusstsein dadurch gestärkt wird. Ich wünsche mir, dass viele Kinder und Jugendliche die Erfahrung machen dürfen, dass Schule richtig Spaß machen kann, wenn weniger Leistungsdruck herrscht. Wir brauchen kreative, freidenkende junge Menschen in unserer heutigen Gesellschaft!  | Sandra Freiberger

Ich habe lange Jahre an verschiedenen Schulen verbracht. Dort habe ich Vieles gelernt und auch Vieles wieder vergessen. Ein Aspekt der mich nach vielen Jahren im Beruf beschäftigt hat, ist die Frage ob das klassische Schulsystem wirklich auf die individuellen Talente und Bedürfnisse eingeht. Ich hatte die Gelegenheit die Unterrichtsmethoden und -materalien einer Montessorischule näher kennen zu lernen. Dabei wurde mir bewußt, wie "meine" Schule hätte sein können. Meine Motivation ist, den zukünftigen Schülern die Möglichkeit zu geben, so eine Schule besuchen zu können. | Werner Freiberger

Mein Sohn Josef ist jetzt 9 Monate alt, er lernt gerade aufzustehen und sich selbst wieder hinzusetzen. Wenn ich Josef beobachte, sehe ich dass Lernen ein natürlicher Prozess ist. Was Josef jetzt braucht ist eine sichere, altersgerechte Umgebung, die es ihm ermöglicht, selbst zu üben. Meine Motivation beim Schul-Projekt mitzumachen ist, Josef weiterhin eine ihm gerechte Umgebung zu bieten und die Möglichkeit, selbst mit Freude und Begeisterung, die einem Kind von Natur aus schon gegeben ist, zu lernen und sich selbst weiterzuentwickeln. Die Montessoripädagogik legt viel Wert auf eigenständiges Lernen. Die Förderung des Individuums zählt mehr als Disziplin in der Klasse. Dabei sind mir folgende Dinge wichtig: Lernen ohne Druck, die Möglichkeit zu haben, es selbst zu machen und nicht immer nur 'Zuschauer' zu sein, keine überfüllten Klassen, eine natürliche Freude und Begeisterung am Lernen zu erhalten, meine Schule vor Ort zu haben! /Gabriele Gilnhammer

Warum ich mich für eine alternative Schule engagiere?
Ich wollte immer frei sein und dachte als Jugendliche, wenn ich gut in der Schule bin, bin ich das. Ich lernte also, wie man in unserem herkömmlichen Schulsystem gut ist: Indem man sich fast nur auf das fokussiert, was in den Prüfungen verlangt ist. Der Zeitaufwand und Druck dafür sind hoch und es fehlt viel Zeit und Energie für die Dinge, die man wirklich lernen möchte und gerne macht.
Wenn Du immer damit beschäftigt bist, deine Schwächen zu verbessern, wirst du mittelmäßig. Wenn Du deine Stärken erkennst, dich auf diese konzentrierst und weiter ausbaust, wirst du ein Profi, so ein Unternehmercoach.
Ich wünsche mir in Dorfen seit langem eine Alternative zur staatlichen Schule, wo dies möglich ist. Wo die Kinder Zeit, die passenden Räume und Materialien und gute, erfahrene Lehrer haben, um sich dem zu widmen, was sie in ihrer jeweiligen Phase gerade am Meisten begeistert. Sich viel frei bewegen und mit Freude spielerisch lernen können. Wo sich seit langem bewährte Methoden zur Förderung der dem jeweiligen Kind innewohnenden Begabungen, wie die Montessori-Pädagogik, mit den neuesten Erkenntnissen aus der Lernforschung ergänzen. Und in der Glückswerkstadt auch Experten ihr Wissen in die Schule bringen werden.
Es ist eine dem Menschen ganz innewohnende Eigenschaft, lernen zu wollen. Die Begeisterung und Motivation liegen im Machen, Lernen und Können, nicht in Noten.
Mein erster Auftraggeber hat mich ohne jegliche Kritik Fehler machen lassen, in dem Wissen, dass ich so am besten und schnellsten lerne. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar.
Ich arbeite selbständig als private Sachverständige für Kleinkläranlagen und habe selber zwei kleine, großartige Kinder. /Susanne Wohlsager

Ich bin Mutter von drei Kindern, momentan alle im Grundschulalter. Obwohl sie jeweils nur ein gutes Jahr auseinander sind, sind die drei so verschieden wie sie nur sein könnten. Das ist wunderbar und erfüllt unser Familienleben täglich aufs Neue. Spätestens jedoch beim Thema Einschulung haben wir gemerkt, dass die ‘normale’ Grundschule wenig Rücksicht auf Besonderheiten nimmt. Vielmehr schreibt sie vor, welche Eigenschaften an einem Kind ‘gut’ und welche ‘ausreichend’ oder gar ‘mangelhaft’ sind. Doch nicht alle Kinder lassen sich in dieses Schema stecken, bzw. würden erheblichen Schaden davon tragen, sollte man das versuchen. Deshalb unterstütze ich von ganzem Herzen die Schaffung einer Alternative. Damit Familien die Wahl haben, welche Schulart die beste für das Kind ist. Damit auf Stärken und Schwächen der Kinder eingegangen werden kann. Damit Schule Spaß machen kann - allen Kindern!  | Stefanie Kunzlmann